Innsbruck

17.07.2018 Innsbruck

Stadt meldet erste mögliche Lärmschutzmaßnahmen


Gemeinderat wird im Herbst über weitere Maßnahmen beraten

Teststrecken mit sogenanntem „Flüsterasphalt“ und Fassadenbegrünungen bei bestimmten Gebäuden – auf zwei der vier von den ExpertInnen der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Lärmschutzmaßnahmen konnte sich der Stadtsenat der Stadt Innsbruck bereits einigen, sie werden heute an das Amt der Tiroler Landesregierung gemeldet. Für weitere Maßnahmen werden im Herbst LärmexpertInnen des Landes hinzugezogen, um so vom Verkehr besonders belastete Stadtteile und Straßenzüge herauszufiltern, in denen Verkehrsberuhigung besonders notwendig ist. Dazu hat Bürgermeister Georg Willi zugesagt, den Autor der Innsbrucker Gesamtlärmstudie, Christoph Lechner, im Herbst in den Innsbrucker Gemeinderat einzuladen.

Positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung
„Auf den Vorschlag „Sicher 30“ habe ich viele positive Rückmeldungen bekommen: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus vielen Stadtteilen haben sich gemeldet und wollen eine Verkehrsberuhigung für ihr Wohngebiet“, erklärt Schwarzl, die sich von der Präsentation der Gesamtlärmstudie im Gemeinderat Aufschlüsse darüber erwartet, wo der höchste Bedarf an „Sicher 30“ besteht. Ein Vorbild findet die Mobilitätsstadträtin dabei in der Stadt Graz, wo bereits seit Mitte der 1990er-Jahre auf 80 Prozent der Straßen höchstens „Sicher 30“ gefahren werden darf – 80 Prozent der Verkehrsunfälle ereignen sich in Graz seitdem dort, wo mehr als 30 km/h gefahren werden darf. „Unser Ziel ist es, Innsbruck Schritt für Schritt sicherer zu machen. Dabei sehe ich die guten Argumente auf Seiten der Menschen, die sich in den letzten Tagen mit dem Wunsch nach einem Tempolimit von 30 km/h in ihrer Straße gemeldet haben“, so Schwarzl abschließend.

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